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Újabb válogatás albumon a VHK – Go Ost Klang – Zeit – Raum: Reisen in die Subkultur-Zonen Osteuropas

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Alexander Pehlemann kiadott egy könyvet amely a keleti blokk 80-as évekbeli zenei undergroundjáról szól. Ehhez tartozik ez a  CD melléklet amit külön is meg lehet vásárolni. (Lásd a Lemezek között)

Als 2006 das erste Zonic-Spezial „Spannung.Leistung.Widerstand. Magnetbanduntergrund DDR 1979–1990“ erschien, horchte die interessierte Öffentlichkeit auf. Kaum jemand hatte ein derartig schräges und zugleich im subkulturellen Systemvergleich relevantes Repertoire an Gegenklängen aus der DDR vermutet. Das mit zwei CDs bestückte und mittlerweile ausverkaufte Buch wurde zu einer Art Meilenstein der Aufarbeitung des zwischen Kunst und (Post-) Punk changierenden Untergrunds Ost – allerdings begrenzt auf Ostdeutschland, jenen schmalen Zonenstreifen gleich hinter der Frontlinie des Kalten Krieges.

Beim zweiten Zonic-Spezial „Go Ost! Klang – Zeit – Raum: Reisen in die Subkultur-Zonen Osteuropas“ ist nun einiges ähnlich, aber auch vieles etwas anders. Denn während der „Magnetbanduntergrund DDR“ von Bert Papenfuß, Ronald Lippok, Bernd Jestram und Bo Kondren in einer Kollektivaktion damaliger Szene-Mitstreiter kompiliert, also von innen heraus entworfen wurde, handelt es sich bei „Go Ost!“ um eine hypersubjektive Auswahl des Zonic-Herausgebers Alexander Pehlemann, die als momenthafter Außeneinblick entstanden ist, aber auch wichtige Prägungen offenlegt, gerade in Sachen Ost-Punk.

So wie das „Go Ost!“-Buch kein (zum Scheitern verurteilter) Versuch eines objektivierenden Komplett-Überblicks mit Sachbuchcharakter ist, sondern eine radikal persönliche Annäherung an die Subkulturen des geografischen wie historisch-politischen Ostens, liefert eben auch die parallel entstandene CD-Beilage eher eine Art „Best of“ im Sinne eines Mix-Tapes zur Sache, das in einigen Positionen bei geklärterer Rechte-Lage durchaus anders hätte bestückt sein können, als eine den Zeit- & Raumgeist-Sound definierende ultimative Sammlung.

Entsprechend einiger wesentlicher Reisehaltepunkte im Buch wandelt die Compilation dabei in streng chronologischer Ordnung durch unterschiedlichste Soundzonen: von der Polski Punky Reggae Party im Kriegszustands-„WarSaw“, Belgrader „Drum´n´Bass für Titos Waisen“, Magyar-Art-Post-Punk, jugoslawisch-slowenischem Darkroom-Dance und Leningrader Magnetband-Noise geht es über sibirischen Hochintensitäts-Psycho-Punk, sowjet-estnische Perestroika-Pogo-Ironie oder rockrasenden Astro-Schamanismus aus Ungarn auf den tschechischen Prog-Punk´n´Poesie-Sonderweg, nach Polen zu katholischem Romantik-Hardcore, auf illegale House-Parties in Estland sowie schließlich in rumänische Dunkel-Folk-Industrial-Abgründe und auf philosophisches Experimentalklangterritorium – um nur einige Stationen aufzuzählen.

Teils gruben die Künstler für “Go Ost!” tief im Archiv: Brygada Krzyzs, Borghesia, A.E Bizottság, Novi Kompositori und Autopsia lieferten bis dato unveröffentlichte Stücke beziehungsweise Versionen und Nu & Apa Neagră fertigten sogar exklusiv einen Remix für die Compilation an. Aber grundsätzlich gilt: der Großteil des zu hörenden Materials wird erstmalig in eine die ehemalige Block-Konfrontationslinie überschreitende Pop-Zirkulation eingespeist. Wobei Alexander Pehlemann, der diese Mixtur anrührte, beim Al-Haca-Remix eines Stücks der Budapester World-Groove-Großformation Korai Öröm sogar selbst mit am Mischpult des Greifswalder Ostudios stand.

„Go Ost! Klang – Zeit – Raum: Reisen in die Subkulturzonen Osteuropas. 1982 –2013“ stellt zudem eine erneute Zusammenarbeit von Zonic mit dem legendären Hamburger Label ZickZack dar, dessen Betreiber Alfred Hilsberg als einer der wenigen schon früh eine Plattform für Sounds aus dem Osten bot, erinnert sei an Compilations wie „Novaya Scena – Underground From Ukraine!“ oder „ElektRus“. Wobei sich ZickZack und Zonic in diesem Fall mit dem entsprechend klangterritorienkundigen Label Eastblok Music aus Berlin verbündet haben, wo 2009 die Zonic-Compilation „Polska Rootz. Beats, Dubs, Mixes & Future Folk From Poland“ erschien.

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